Rotamat mit neuen Funktionen

Der Rotamat bewährt sich seit langer Zeit bei der Oberflächenveredelung von Massenkleinteilen aus Elastomeren, Metall oder Holz. Im Dialog mit Anwendern haben wir die Maschine an neue Erfordernisse angepasst.

Die neuen Rotamaten für die Beschichtung von Massenkleinteilen integrieren sich in vernetzte Systeme, erweitern das Anwendungsspektrum und vereinfachen die Bedienung mit mehreren neuen Funktionen.

Zukunftsweisende Kommunikation

Da Prozesse immer intensiver vernetzt werden, statten wir die neuen Rotamaten in Zukunft mit einem Touch-Panel und integriertem OPC-UA Kommunikationsprotokoll aus. Damit werden Prozessdaten herstellerunabhängig zwischen Maschinen, zur Prozesssteuerung oder gar in eine Cloud übertragen.

Mit der neuen Schnittstelle können die Rotamaten sehr einfach in vernetze Prozesse eingebunden werden. So bereiten wir den Weg zu hoher Effizienz entlang der gesamten Prozesskette der Beschichtung. Und natürlich ist auch die Fernwartung durch Spezialisten von Walther Trowal möglich.

Gleichmäßige Schichtdicke

Mit neuer Sensorik und einem elektropneumatischen Ventil an der Sprühpistole regeln wir den Volumenstrom der Sprühmedien präzise. So ist gewährleistet, dass jederzeit die gewünschte Menge an Beschichtungsmaterial pro Zeiteinheit auf die Teile gelangt. Das Resultat: gleichmäßige Schichtdicke und hohe Langzeitstabilität des Materialauftrages.

Intensive Kühlung

Einige Lacksysteme oder Beschichtungen erfordern nach dem Lackiervorgang ein schnelles oder gar abruptes Abkühlen der Werkstücke. Aus diesem Grund haben unsere Konstrukteure einen Bypass hinzugefügt, der unmittelbar nach dem Sprühen das Heizregister umgeht und Raumluft in die Trommel leitet. Auf diese Weise verkleben die Teile nicht miteinander und verlassen die Maschine einzeln. Das Ergebnis: höhere Ausbeute an Teilen in „1a-Qualität“.

Sicheres Befüllen

Beim Arbeiten mit lösemittelhaltigen Lacken musste das Druckgefäß, das den Lack enthält, bisher für das Auffüllen von der Materialkonsole abgekoppelt werden, denn es durfte nur im Ex-geschützen Ansetzraum geöffnet werden. Jetzt kann das Gefäß an der Maschine oder auf der Waage verbleiben, denn die Luft wird vor dem Öffnen des Deckels abgesaugt. So entfällt ein vollständiger Arbeitsgang.

Immer mehr Kunden binden unsere Maschinen in verkettete Produktionsabläufe ein. Das unterstützen wir mit einem hersteller- und plattformunabhängigen Kommunikationsprotokoll, das die Integration einfach und zukunftssicher macht.

Christoph Cruse, Verkaufsdirektor

Frank Siegelhttps://www.walther-trowal.de
Verkaufsleiter und Produktspezialist Massenkleinteilbeschichtung

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