Perfekt glänzendes Besteck für Fluggäste

Wenn ein großes Flugzeug wie ein Airbus A380 nach einer ausgedehnten Reise landet, sind viele Stunden vergangen, seitdem die Speisereste und Soßen auf den Besteckteilen getrocknet sind. Dann müssen die Airline-Caterer Tausende von Besteckteilen in kürzester Zeit spülen und sie keimfrei, sauber und trocken wieder in den Kreislauf bringen. Wie haben die Lösung, sie heißt BRA – Walther Trowals Besteckreinigungsanlagen.

Das Spülen verschmutzter Bestecke, vor allem bei getrockneten Resten von Speisen, war bisher sehr zeitaufwändig und kostspielig: Das Besteck muss getrocknet, poliert, gereinigt, klargespült, vorgespült oder lange eingeweicht werden. Darüber hinaus war eine gründliche Überprüfung und Nachbearbeitung notwendig, da nur selten alle Besteckteile trocken und frei von Flecken waren. Bis nahezu 15 Prozent der Teile mussten sogar zum zweiten oder dritten Mal gesäubert werden.

Die Alternative: BRA

Wir gehen mit den Besteckreinigungsanlagen der BRA-Serie einen anderen, weitaus günstigeren Weg: Mehrere Tausend Besteckteile pro Stunde werden automatisch gereinigt, dadurch verlassen sie die Maschinen perfekt sauber, trocken, ohne Flecken und Keime. Die Anlagen senken nicht nur die Personal- und Betriebskosten, sondern haben auch die Anzahl der durch verschmutztes Besteck verursachten Cabin Reports erheblich verringert. Das berichten uns einige Fluggesellschaften, die von dem Einsatz unserer Anlagen begeistert sind. Die BRA entfernt sogar Flugrost und hartnäckigen Schmutz zuverlässig ohne Vorreinigung oder Einweichen.

Eine Anlage besteht aus einem Spülbehälter und einem Trockner. Die schmutzigen Teile werden unsortiert in den vibrierenden Arbeitsbehälter geschüttet. Er ist mit einer exakt abgestimmten Reinigungslösung und speziell für das Besteckspülen entwickelten Polierkörpern aus Keramik gefüllt. Sie sind etwas kleiner als Reiskörner. So erreichen sie jede Ecke und jeden Winkel, bleiben aber in den Zwischenräumen der Gabelzinken nicht hängen.

Im vibriereden Arbeitsbehälter werden die Besteckteile gereinigt.
Nachdem die Schleifkörper zuvor auch hartnäckige Schmutzreste entfernt haben, werden die Besteckteile mit klarem Wasser abgespült.
Das Trocknen in Maiskolben-Granulat.

Schonend und nachhaltig

Vom Arbeitsbehälter gelangen die Teile automatisch in den nachgeschalteten, ebenfalls vibrierenden Trockner. Das auf über 65 °C aufgeheizte und somit keimfreie Spezial-Trockengranulat trocknet das Besteck schonend. Es besteht aus Maisschrot … also aus einem nachwachsenden Material. Durch die Vibration des Behälters werden die Teile leicht poliert. Sie verlassen den Trockner über eine Rutsche und fallen in Körbe oder auf ein Förderband zur Konfektionierung. Das Resultat: fleckenfreie, glänzende Teile, die sofort wieder einsatzbereit sind.

Das Ergebnis: glänzende, flecken- und keimfreie Besteckteile.

Aus der Praxis

Besonders beachtlich ist Ergebnis am Flughafen Zürich: Das Spülen mit unserer Besteckreinigungsanlage hat für Gate Gourmet die Kosten um ein Drittel senken können. Im Schnitt säubert die Anlage täglich 40.000 Besteckteile, während sie in Spitzenzeiten 70.000 säubert. Während vor der Inbetriebnahme pro Tag etwa 50 bis 100 kg Besteck ein zweites Mal gereinigt werden mussten, sind es heute weniger als 0,5 kg. Bereits im ersten halben Jahr nach der Installation gab es nur noch zwei Cabin Reports wegen schmutzigen Bestecks. Der Verbrauch an Reinigungsmitteln ging auf 150 g pro Betriebsstunde zurück, der von Frischwasser auf 300 l pro Stunde. Ähnliches gilt für die Anlage des Unternehmens am Flughafen Toronto.

Während vorher 15 Prozent der gespülten Teile Rückläufer waren, hat die BRA den Anteil auf 0,2 Prozent gesenkt. Ein anderer Flugzeug-Caterer berichtet, dass die Personalkosten für das Spülen um rund 20 % geringer als vorher sind. Auch die Anwender bei EverGreen Skycatering am Flughafen Taipeh haben sowohl die Kosten als auch die Reklamationsrate deutlich reduziert.

Schnell bezahlt

Die Erfahrung zeigt, dass sich die Anlagen schnell bezahlt machen: sie amortisieren sich oft innerhalb von wenigen Monaten. Auch die Kosten für das Aufheizen entfallen: Das Verfahren arbeitet schon bei Temperaturen des Spülmediums ab 20 °C. Das Resultat: Insgesamt sinkt der Verbrauch von Strom, Wasser, Spülmittel um bis zu 70 Prozent.

Das schonende Verfahren verlängert außerdem die Gebrauchsdauer der Bestecke auf ein Vielfaches – es brauchen nicht so viele Teile nachgekauft zu werden. Das Besteck bleibt lange Zeit in einem kontinuierlichen Kreislauf – perfekte Nachhaltigkeit!

Georg Harnauhttps://www.walther-trowal.de
Staatl. Gepr. Betriebsw. - Verkaufsleiter Besteckreinigung und Marketingleiter

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